Wo genau liegt die Insel Husarö?
Erkunde die Insel Husarö
Tauche ein in die einzigartige Welt von Husarö, einer autofreien Insel mitten im Stockholmer Schärengarten. Hier erwartet dich eine perfekte Mischung aus unberührter Natur, historischen Spuren und einer friedlichen Atmosphäre.

Im Herzen der Insel befindet sich das Ferienhaus I
Der charmante Tante-Emma-Laden „Lanthandel“ mit seiner kleinen Außenbar versorgt dich mit allem, was du brauchst. Er ist zudem ein beliebter Treffpunkt.
Auf der Insel gibt es ein kleines Museum, das Einblicke in die Geschichte und Kultur von Husarö bietet. Ein Besuch lohnt sich, um mehr über das Inselleben und die lokale Tradition zu erfahren.
Anreise mit der Fähre von Åsätra Brygga oder Strömkajen (Stockholm)
Die Insel verfügt über mehrere schöne Buchten, die ideal zum Schwimmen und Entspannen sind. Das klare Wasser lädt zu einem erfrischenden Bad ein.
Husarö ist, wie viele andere Inseln im Schärengarten, eine sogenannte Generationsinsel. Familien kommen seit Jahrzehnten hierher, um die Natur zu genießen und die besondere Atmosphäre der Schären zu erleben.
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Ob du mit der Familie reist oder allein die Seele baumeln lassen möchtest – Husarö bietet für jeden etwas. Pack ein Picknick und finde deinen Lieblingsplatz am Wasser, nutze eine der vielen Bademöglichkeiten oder genieße die Sonne auf den warmen Klippen. Für Kinder gibt es unzählige Möglichkeiten, Abenteuer zu erleben und die Natur hautnah zu entdecken.n.
Mehr über die Geschichte von Husarö
Husarö – Ein Ort voller Geschichte und Natur
Husarö, früher bekannt als „Husarn“, bedeutet „kleiner Berg mit einem Haus darauf“. Die idyllische Insel liegt im mittleren Stockholmer Schärengarten und gehört zur Gemeinde Österåkers kommun. Mit einer Länge von 2,3 km, einer Breite von 1,3 km und einer Fläche von 1,48 km² ist Husarö überschaubar, aber voller Charme – und vor allem autofrei.
Historische Wurzeln:
Husarö bestand ursprünglich aus sechs bis acht kleineren Inseln, die im Laufe der Zeit durch den steigenden Meeresspiegel zusammenwuchsen. Erstmals erwähnt wurde die Insel im 13. Jahrhundert in König Waldemars Segelroute unter dem Namen „Husarn“. Besiedelt wurde sie jedoch erst zu Beginn des 15. Jahrhunderts.
Im Jahr 1719 erlebte Husarö eine schwere Zeit: Wie viele andere Inseln in der Umgebung wurde sie während der russischen Verwüstungen komplett niedergebrannt. Doch schon 1740 erhielt die Insel den offiziellen Status einer Lotsenstation, und bis ins 19. Jahrhundert arbeiteten hier bis zu 15 Lotsenfamilien. Die Lotsenstation wurde 1912 endgültig geschlossen, aber ihre Bedeutung bleibt Teil der Inselgeschichte.
Sommergäste und Leben auf Husarö:
Mit der Aufnahme des Dampfschiffsverkehrs im Jahr 1881 zog Husarö immer mehr Sommergäste an. Damals lebten etwa 35 ständige Bewohner auf der Insel, die sich hauptsächlich selbst versorgten. Es gab eine Mühle, eine kleine mechanische Werkstatt, vier Pferde, viele Kühe, Kälber, Schweine und natürlich Hühner. Kartoffeln wurden selbst geerntet, Weizen angebaut, und das Angeln gehörte zum Alltag.
Die Elektrizität hielt erst 1950 Einzug, und Mitte der 1960er Jahre wurde der unbewohnte Ostteil der Insel an Bewohner aus Stockholm verkauft. Anfangs gab es Spannungen zwischen den neuen Sommergästen und den festen Inselbewohnern, aber mit der Zeit entwickelte sich ein harmonisches Miteinander.


















